Gesunder Rücken

Gesunder Rücken
in 2 Monaten

Gesunder Rücken

Rückenschmerzen haben viele Ursachen

Wer kennt sie nicht: Rückenschmerzen! Immerhin leiden drei von vier Erwachsenen mindestens einmal im Leben an Kreuzschmerzen. Betroffen sind alle Altersgruppen. Die gute Nachricht ist: Über 90 Prozent aller Rückenschmerzen sind unkompliziert. Nur selten liegen ernsthafte Erkrankungen vor. Deshalb können Betroffene sehr viel selbst tun, damit die Beschwerden bald wieder verschwinden.

Rückenschmerzen können sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben, oft beeinflussen sich diese Faktoren gegenseitig. Der häufigste Grund sind Muskelverspannungen aufgrund von Fehlhaltungen, einseitigen Belastungen und mangelnder Bewegung. Die Muskeln werden dabei ungleichmäßig belastet. Manche Muskelgruppen sind überfordert, andere wiederum unterfordert. Dieses muskuläre Ungleichgewicht führt zu Verspannungen, Schmerzen und zu funktionellen Defiziten. Der Rücken verliert an der Stabilität.

Neben muskelbedingten Rückenschmerzen sind Störungen der Nervenfunktion mit etwa fünf Prozent der zweithäufigste Grund für Kreuzschmerzen. „Ein eingeklemmter Nerv, die Verengung eines Nervenkanals an der Wirbelsäule oder eine Nervenentzündung können starke Schmerzen verursachen“, beschreibt Dr. Buchholz die Auswirkungen. Andere Gründe wie Knochenbrüche oder Tumore sind deutlich seltener und nur für etwa ein Prozent aller Rückenschmerzen verantwortlich.

Rückenfreundlicher Sport

Damit der Rücken den Anforderungen des Alltags gewachsen ist, sollte die Muskulatur regelmäßig gestärkt werden. Kräftige Muskeln helfen der Wirbelsäule ihre Stützfunktion zu erfüllen und Rückenschmerzen zu vermeiden. Sport spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele Sportarten fördern außerdem Beweglichkeit und Koordination und damit das Zusammenspiel aller Komponenten, die den Rücken gesund erhalten.

Bei der Auswahl einer geeigneten Sportart geht es weniger darum, ob er allgemein als „rückenfreundlich“ gilt. Viel wichtiger ist, dass der gewählte Sport zu Ihnen passt. Er muss Spaß machen, und zeitlich in den eigenen Tagesablauf passen. Es kommt vor allem auf das „Wie“ an. Bei richtiger Dosierung, gezieltem Trainingsaufbau und guter Technik überwiegen in fast allen Sportarten die positiven Effekte. Neben dem Muskelaufbau hilft Sport zum Beispiel auch bei Stimmungstiefs, Schlafstörungen und Gefühlen der Vereinsamung, die häufig mit chronischen Rückenschmerzen einhergehen. Der Erfolg wird sich aber nur einstellen, wenn Sie den Sport regelmäßig ausüben.